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Voices of openBIM – Interview mit Petru Conduraru

Vortragende

Die Moderation erfolgte durch Tina Krischmann.

Der Interviewpartner ist Petru Conduraru aus der internationalen buildingSMART Community.

Beschreibung

Petru Conduraru bringt in die Serie „Voices of openBIM“ eine Perspektive ein, die besonders stark von Wissenstransfer, Training, praktischer IFC-Erfahrung und Community-Arbeit geprägt ist. Sein Interview steht für die Frage, wie openBIM-Kompetenz aufgebaut, weitergegeben und in unterschiedlichen Märkten nutzbar gemacht werden kann. Damit ergänzt er die bisherigen Stimmen aus Chaptern, Domains, Softwareunternehmen und öffentlichen Organisationen um eine stark vermittelnde und befähigende Perspektive.

Das Gespräch zeigt, dass openBIM nicht allein durch die Existenz technischer Standards wirksam wird. Entscheidend ist, ob Menschen diese Standards verstehen, anwenden, erklären und in konkrete Projekt- und Organisationskontexte übertragen können. Petru steht innerhalb der Serie daher für die Transferdimension von openBIM: vom Standard zur Anwendung, vom Expertenwissen zur breiteren Kompetenz, von internationalen Entwicklungen zu lokalen Umsetzungsmöglichkeiten.

Zusammenfassung

From a contextual perspective…
Das Interview mit Petru Conduraru ordnet openBIM aus einer Perspektive ein, die stark durch praktische Erfahrung, Training, Wissenstransfer und Community-Arbeit geprägt ist. Innerhalb der Serie steht Petru für die Frage, wie offene Standards nicht nur entwickelt, sondern verstanden, vermittelt und in unterschiedlichen Märkten angewendet werden können. Damit ergänzt sein Gespräch die bisherigen strategischen, technischen und institutionellen Perspektiven um eine besonders wichtige Umsetzungsebene: die Befähigung von Menschen und Organisationen, openBIM tatsächlich produktiv zu nutzen.

From a market perspective…
Aus Marktsicht zeigt Petru, dass openBIM in Märkten mit unterschiedlichen Reifegraden unterschiedliche Formen der Unterstützung benötigt. Während etablierte Märkte oft über größere Communities, institutionelle Strukturen und konkrete Anforderungen verfügen, brauchen weniger reife Märkte häufig zuerst verständliche Zugänge, Training, praktische Beispiele und Orientierung. Genau hier liegt die Bedeutung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die internationale Entwicklungen aufnehmen und in lokale Anwendungskontexte übersetzen können. openBIM wird dadurch nicht nur als Standard, sondern als erlernbare und vermittelbare Praxis sichtbar.

A central observation is…
Eine zentrale Beobachtung des Interviews ist, dass der Erfolg von openBIM wesentlich vom Aufbau von Kompetenz abhängt. Standards wie IFC entfalten ihren Nutzen nicht automatisch. Sie müssen erklärt, getestet, angewendet und in reale Prozesse eingebettet werden. Petru macht damit deutlich, dass Training, Erfahrungsaustausch und praktische Demonstration keine begleitenden Nebenthemen sind, sondern zentrale Voraussetzungen für die Skalierung von openBIM. Je besser Menschen die Logik offener Standards verstehen, desto eher können sie diese auch in Projekten, Softwareumgebungen und organisatorischen Prozessen sinnvoll einsetzen.

From a technical standpoint…
Aus technischer Sicht verweist Petru auf die Bedeutung praktischer IFC-Erfahrung. IFC ist nicht nur ein abstraktes Datenmodell, sondern ein Arbeitsmittel, das verstanden und korrekt angewendet werden muss. Dazu gehört das Wissen über Modellstruktur, Klassen, Eigenschaften, Beziehungen, Informationsanforderungen und Qualitätssicherung. Gleichzeitig zeigt seine Perspektive, dass technische Kompetenz nicht isoliert betrachtet werden darf. Sie muss mit didaktischer Vermittlung, verständlichen Beispielen und konkreten Projektanwendungen verbunden werden, damit openBIM in der Breite der Branche wirksam werden kann.

Looking ahead…
Mit Blick nach vorn steht Petru für die Notwendigkeit, openBIM-Kompetenz systematisch weiterzugeben. Wenn offene Standards international wirken sollen, braucht es nicht nur Spezifikationen, sondern auch Trainingsformate, Community-Strukturen, lokale Ansprechpartner, nachvollziehbare Beispiele und eine Sprache, die unterschiedliche Zielgruppen erreicht. Besonders in Märkten, die sich noch im Aufbau befinden, kann dieser Transfer entscheidend sein. Die nächste Entwicklungsstufe von openBIM wird daher auch davon abhängen, ob Wissen aus reiferen Märkten so weitergegeben wird, dass es in anderen Kontexten anschlussfähig und nutzbar wird.

In a broader context…
Im größeren Kontext der Serie steht Petru Conduraru für die Brücke zwischen Standardisierung und Anwendungskompetenz. Sein Interview erinnert daran, dass openBIM nicht allein durch technische Exzellenz, Governance oder Softwareunterstützung erfolgreich wird, sondern durch Menschen, die Standards verstehen und weitertragen. Damit ergänzt er die bisherigen Stimmen um eine starke Transferperspektive: openBIM braucht internationale Standards, aber ebenso internationale Lernprozesse, praktische Vermittlung und eine Community, die Wissen teilt, adaptiert und in konkrete Marktbedingungen übersetzt.

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