Anerkannte Normen sind von hoher Relevanz für die Digitalisierung der Bau- und Immobilienindustrie. Sie legen eine gemeinsame technische Sprache fest. Normen werden von einer anerkannten Normierungsorganisation im Konsens eines Einspruchsverfahrens erarbeitet. Diese Organisationen und deren Gremien sind auf drei geographischen Ebenen tätig:
Global:
- ISO (International Standardization Organization)
- IEC (International Electrotechnical Commission)
- GS1 (Global Standard One, One Global Standard)
- UN/CEFACT (United Nations Centre for Trade Facilitation and Electronic Business)
- ITU (International Telecommunication Union)
- etc.
Europäisch:
- CEN (Comité Européen de Normalisation)
- CENELEC (Comité Européen de Normalisation Electrotechnique)
- ETSI (European Telecommunications Standards Institute)
- etc.
National:
- SNV (Schweizerische Normen-Vereinigung)
- CRB (Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung)
- SIA (Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein)
- SEV (Schweizerischer Elektrotechnischer Verein; nun Electrosuisse, Verband für Elektro, Energie- und Informationstechnik)
Das Erarbeitungsverfahren und somit die Teilnahme am Verfassen der Standards / Normen steht jeder Person offen, die die Anforderungen zur Mitarbeit erfüllt.
Damit eine Organisation als sogenannte issuing agency von ISO anerkannt werden kann – und damit als globale Standardisierungsorganisation gelten darf –, sind klare Vorgaben zu erfüllen:
- Unabhängig
- Nicht gewinnorientiert
- Mit einem klar definierten Prozess zum Erstellen, Ergänzen und Ausserbetriebsetzung aller Standards.
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