Digital vernetzte Bauproduktdaten als ...

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Kapitel 10.1 – Der digitale Zwilling

Im digitalen Zwilling werden zusammen mit der geometrischen Zusammenfügung von räumlichen Elementen auch die dazugehörigen Produktdaten für Algorithmen integriert. In ihrer Kombination lassen sich neue Eigenschaften des Systems berechnen, wie zum Beispiel die Wärmedämmung von Aussenwänden.

Als digitale Repräsentation eines physischen Gebäudes oder einer Infrastrukturanlage enthält der digitale Zwilling alle relevanten Informationen – von der Geometrie über Bauteile respektive Bauprodukten bis hin zu den eingesetzten Materialien. Er reflektiert alle Eigenschaften des realen Gebäudes, einschliesslich seiner Funktionen, Struktur, Systeme und Betriebsverfahren.

In der Kreislaufwirtschaft hilft der digitale Zwilling den Materialverbrauch zu reduzieren. Er berechnet den Materialbedarf über alle Planungsphasen entsprechend dem Detaillierungsgrad laufend neu und stellt damit ein wichtiges Entscheidungsinstrument für Optimierungen dar. Er trägt auch zur Verbesserung des Bauprozesses, des Betriebs und der Wartung bei. Über die Pflege der Daten oder eingebaute Sensoren ist der digitale Zwilling in der Lage, Echtzeitdaten über den Zustand des Gebäudes zu liefern. Digitale Daten helfen dabei, Leistungserklärungen (DoP), digitale Produktpässe (DPP) und digitale Gebäude Logbücher (DBL) zu erstellen.

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